Tagebuch

31. Oktober 2018: WIR!-Konzept eingereicht

Das WIR!-Konsortium H2-Well hat sein Innovationskonzept für die Wasserstoffquell- und Wertschöpfungsregion Main-Elbe-Link beim Projektträger eingereicht

Nach 7 Monaten konzeptioneller Arbeit, die vor allem der Entwicklung des Bündnisses und seiner Innovationsziele diente, wurde Ende Oktober das vom Fördermittelgeber geforderte H2-Well-Innovationskonzept fertiggestellt und beim Projektträger vorgelegt. In diesem Zeitraum wurden von den 3 koordinierenden Bündnispartnern 37 weitere aktiv am Konsortium mitwirkende Partner akquiriert. Zudem konnte Unterstützung aus den angeschlossenen Metropolregionen und der Landespolitik gesichert werden. Das Konsortium blickt zurück auf viele fruchtbare Meetings und Diskussionen zwischen den Beteiligten sowie Akteursworkshops in Sonneberg, Apolda und Coburg. Der Prozess der Konzeptfindung hat zur Formulierung von 9 Aktionsthemen geführt, die die Bündnispartner in den folgenden Jahren gemeinsam umsetzen möchten.

13. September 2018: HySON Vereinsgründung

In Sonneberg wird der Förderverein Institut für Angewandte Wasserstoffforschung  Sonneberg e.V. (HySON) gegründet

Auf Initiative von Akteuren des Konsortiums H2-Well wurde im September 2018 der Verein HySON e.V. in Sonneberg gegründet. Dieser hat den Vereinszweck, die Anwendung von Wasserstofftechnologien, Wasserstoffsystemen und den dazugehörigen Infrastruktursystemen zu fördern. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Bernd Hubner von den Wasserwerken Sonneberg gewählt, mit den beiden Stellvertretern Dr. Joachim Löffler von der AVX/Kumatec Hydrogen GmbH & Co. KG und Dr. Ulrich Palzer vom Institut für angewandte Bauforschung Weimar gGmbH. Den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirates übernahm Prof. Dr. Mark Jentsch von der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Stellvertreter Prof. Dr. Tobias Reimann von der isle Steuerungstechnik und Leistungselektronik GmbH. Der HySON e.V. ist ein weiterer Baustein, um Wassersstofftechnologien dauerhaft in der Region zu etablieren. Er ergänzt hiermit das Bündnis H2-Well auf dem Weg, eine sich selbst tragende Entwicklung zur regionalen Wasserstoffwirtschaft zu etablieren.

12. September 2018: H2-Well Workshop in Coburg

Workshop mit Unternehmen, Kommunen und Verbänden aus Oberfranken zu den Potenzialen der regionalen Wasserstoffwirtschaft

Der Workshop mit dem Titel „H2-Well und die Region Coburg“ fand im Kongresshaus Rosengarten in Coburg statt und wurde durch den H2-Well Bündnispartner Coburg Stadt und Land aktiv GmbH organisiert. Ziel des Workshops war es, eine länderübergreifende Kommunikationsplattform zu Wasserstoffthemen zwischen Südthüringen und Oberfranken zu schaffen und das Bündnis um Partner aus dem fränkischen Raum zu ergänzen. Die Initiatoren des H2-Well Bündnisses Dr. Joachim Löffler von der AVX/Kumatec Hydrogen GmbH & Co. KG, Prof. Dr. Mark Jentsch von der Bauhaus-Universität Weimar und Dr. Sabine Schmidt vom SolarInput e.V. stellten den teilnehmenden Vertretern von Unternehmen, Kommunen und Verbänden das H2-Well Konzept vor und erläuterten die Potenziale von Wasserstofftechnologien zur regionalen Wertschöpfung. In der darauffolgenden Diskussion wurden Synergien ausgelotet, um das Thema in der Region zwischen Sonneberg und Coburg zu etablieren.

31. August 2018: H2-Well Gruppenworkshops in Apolda

Finalisierung von Umsetzungsthemen der Initiative H2-Well in 7 Arbeitsgruppen

Der Workshop mit über 60 Teilnehmern im Hotel am Schloß in Apolda hat die seit der Auftaktveranstaltung im Mai 2018 akquirierten H2-Well Bündnispartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammengebracht. Ziel war es, die gemeinsamen Innovationsziele zu schärfen und zusammen identifizierte Umsetzungsthemen inhaltlich auszugestalten. Aufbauend auf den Diskussionsergebnissen der Auftaktveranstaltung in Sonneberg wurden hierzu in 7 Arbeitsgruppen unterschiedliche Themenbereiche zur Realisierung der Vision einer dezentralen Wasserstoffwirtschaft besprochen. Im Ergebnis sind hieraus 9 Aktionsthemen für die spätere Umsetzung entstanden. Im Rahmen der Gruppenworkshops wurde noch einmal die Innovationskraft der Region zwischen Main und Elbe deutlich, die ganz wesentlich durch die Begeisterung der Akteure für Wasserstofftechnologien getragen wird. Die Arbeitsgruppen lieferten demnach auch wichtige Inhalte für die Formulierung der Strategie zur Umsetzung der Wasserstoffquell- und Wertschöpfungsregion zwischen Main und Elbe.

17. Mai 2018: H2-Well Auftaktveranstaltung in Sonneberg

Die Initiative H2-Well im Bundesprogramm "WIR! – Wandel durch Innovation in der Region" beginnt mit der Arbeit

80 Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie von Kommunen und Verbänden sind der Einladung der koordinierenden Bündnispartner der Initiative H2-Well zum Auftakt ins Schloßberghotel nach Sonneberg gefolgt. Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Grußworten von Hans-Peter Hiepe, Referatsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Dr. Bernd Ebersold, Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG). Andreas Krey, Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen sowie die Bürgermeister der Städte Sonneberg und Apolda, Dr. Heiko Voigt und Rüdiger Eisenbrand lieferten mit ihren Statements aus der Region ein klares Bekenntnis zu ihrer Unterstützung für Innovationen im Rahmen einer regional verankerten Wasserstoffwirtschaft. Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg stellte mit seinem Impulsvortrag eine Einordnung des Energiespeichers Wasserstoff als Baustein des global erforderlichen Wandels hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft her. Seine Idee der Wasserstoffrevolution von unten wurde durch das H2-Well Team bei der Vorstellung des H2-Well Konzeptes aufgegriffen, da dies den zentralen Ansatz des Bündnisses darstellt. In fünf Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen diskutierten die Akteure anschließend über die Entwicklung und die Umsetzung einer grünen, dezentral organisierten Wasserstoffwirtschaft. Die Veranstaltung ist auf eine große Resonanz gestoßen, was durch vielfältige Presseberichte bestätigt wird. In sämtlichen Arbeitsgruppen haben die Teilnehmer bekräftigt, etwas gemeinsam vor Ort bewegen zu wollen. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen lieferten das Grundgerüst für die weitere Arbeit des gesamten Bündnisses.